Zahnarztsuche

Wie finden Sie einen guten Zahnarzt?

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persönliche Empfehlung aus Ihrem Bekanntenkreis oder von den Arbeitskollegen

– Infos aus dem Internet über ortsansässige, leicht für Sie erreichbare Zahnärzte

– Empfehlung Ihrer Krankenkasse

Wie auch immer, Sie werden sich selber am besten vor Ort einen ersten Eindruck von Ihrem (neuen) Zahnarzt machen.

 

Erste Warnzeichen erkennen

Das fängt schon beim ersten Kontakt am Telefon an, wenn Sie den Termin mit der Sprechstundenhilfe absprechen.

Tipp: Jeder Patient wünscht sich einen professionellen, wachen und konzentriert arbeitenden Arzt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Termine am Vormittag häufig schneller abgewickelt werden und der Zahnarzt, oder die Zahnärztin, keine Ermüdungserscheinungen aufwies.

Dann treffen Sie am geplanten Tag ein, am besten pünktlich. Sind Sie alleine, oder wartet bereits eine Schar von Patienten auf die Behandlung?

Sollten Sie mehr als eine halbe Stunde ohne plausible Erklärung warten müssen, ist es angebracht, sich einen anderen Fachmann/Fachfrau zu suchen. Time-Management ist auch heute beim Zahnarzt Pflicht und wenn das beim ersten Termin schon nicht funktioniert, sollten die Alarmglocken bei Ihnen anschlagen. Wie lange warten Sie im Durchschnitt beim Arzt? Die Welt hat das in einem informativen Artikel mit dem Titel “Geduld ist gefragt” mal zusammengefasst.

Was gibts im Warteraum zu lesen? Den typischen Einheitsbrei oder bietet diese Praxis etwas mehr? Wie ist das Raumklima und die Sauberkeit? Wird Ihnen eine Einmalzahnbürste gereicht, um die Zähne nochmal kurz vor dem Termin zu reinigen?

Das alles ist wichtig, schon vor dem ersten Termin beim neuen Zahndoktor können Sie sich ein Bild der Praxis machen.

 

Ist der Zahnarzt / die Zahnärztin für Sie der/die Richtige?

 

Im Behandlungszimmer angekommen, begrüßt Sie der Arzt oder die Ärztin. Nimmt er oder sie sich Zeit für Ihr Anliegen? Beim ersten Besuch wird in der Regel zu einem Komplett-Check aller Zähne geraten. So kann sich der Zahnarzt einen guten Überblick über den Zustand Ihrer Zähne bilden. Auch eine professionelle Zahnreinigung wird häufig empfohlen. Sie haben ein akutes Zahn-Problem, das nicht auf sich warten lässt? Dann sollten Sie den behandelnden Zahnarzt darauf hinweisen. Ein guter Zahnarzt wird versuchen, Ihnen die Angst (oft schon vor der Spritze) zu nehmen. Eine Spritze zur lokalen Betäubung – gerade wenn gebohrt werden muss – ist hier ein probates Mittel. Auch die Kostenseite sollte angesprochen werden, wenn Sie privat versichert sind, oder eine Zuzahlung in die Gesetzliche leisten müssen.

 

Was macht der Zahnarzt bei Karies?

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Hier kommt es auf den Befall an. Ist nur ein kleiner Bereich an einem Zahn betroffen, wird nur ein wenig gebohrt. Hier können jedoch bereits spitze Schmerzen auftreten, sodass eine Spritze auch hier bereits zu empfehlen ist. Ist die Karies bereits im fortgeschrittenen Stadium, so muss der Zahnarzt sicher etwas länger den Bohrer schwingen, dank einer guten lokalen Betäubung sollten Sie hierbei aber auch nicht viel spüren.

Bei sehr weit fortgeschrittener Karies kann es passieren, dass sich der Zahnnerv stark entzündet und stark schmerzt. In solchen Fällen muss der entzündete Zahnnerv umgehend entfernt werden, hierbei handelt es sich dann um eine Wurzelbehandlung.

 

Was macht der Zahnarzt bei einer Wurzelbehandlung?

Ist bei Ihnen eine Wurzelbehandlung notwendig, muss die Pulpa (Hohlraum im Zahn, dort ist der “Nerv” und Bindegewebe) vollständig entfernt werden. Danach wird der entstandene Hohlraum gereinigt und desinfiziert. Eine Wurzelfüllung verschließt den Behandlungsraum dann, um keinen Bakterien Platz zu bieten.

Wurzelbehandlungen gehören wegen ihrer Schwierigkeit zu den anspruchvollsten Aufgaben des Zahnarztes. Aber keine Angst: Wurzelbehandlungen werden generell mit Betäubung durchgeführt. Nur in seltenen Fällen können trotz Betäubung für kurze Zeit Schmerzen auftreten.